Kreditprozesse nach MaRisk in der Prüfungspraxis | 457

20.04.2020 – / 09.00 Uhr – 17.00 Uhr
Management-Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe, Bonn
07.12.2020 / 09.00 Uhr – 17.00 Uhr
Management-Akademie der Sparkassen-Finanzgruppe, Bonn

Zielgruppe
Führungskräfte und Mitarbeiter der Kreditrevision

Ziele
Zwar stehen in den aktuellen MaRisk 2017 das Kreditgeschäft bzw. Neuerungen diesbezüglich nicht im primären Fokus. Dennoch haben es die neuen Vorgaben zu den Verfahren der Wertüberprüfung, der Problemkreditbearbeitung/Forbearance und zur Kapitaldienstfähigkeit in sich und sind daher prozessual anspruchsvoll. Weiterhin ist es nicht auszuschließen, dass sich auch Änderungen aus den anderen Regelungsbereichen auf die Kreditprozesse auswirken. Mit den aktuell laufenden „PaaR-Prüfungen“ seitens der Aufsicht erfolgt eine Erweiterung der MaRisk-Kreditprüfungen um eine auf Einzelengagements bezogene zusätzliche Werthaltigkeitskomponente.

In diesem Seminar wird Ihnen kompakt und praxisgerecht alles Wissenswerte zu den aktuell geltenden MaRisk vermittelt. Sie erhalten zudem wesentliche Informationen zu den möglichen Auswirkungen anderer Regelungsbereiche der geänderten 5. Novelle der MaRisk auf das Kreditgeschäft, die für Ihre nächste Kreditprüfung relevant sind. Darüber hinaus wird Ihnen anhand von zahlreichen Beispielen aufgezeigt, wie der Einsatz der Öffnungsklauseln in der Kreditpraxis gelingen kann.

Inhalte

  • Neue Kreditvorgaben in den aktuellen MaRisk, auch zwecks Implementierung aktueller internationaler Vorgaben – u. a. Bonitätsprüfung, Sicherheiten, Reporting
  • (Prozessuale) Auswirkungen auf den Bereich Kredit, u. a.:
    • Zukunftsgerichtete Kapitaldienstberechnung und damit verbundene erweiterte Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten
    • Betonung der Verwendung „geeigneter“ Wertermittlungsverfahren
    • Notwendigkeit einer Erlösquotensammlung mit Auswirkungen auf die Sicherheitenabschläge und die ADR-Steuerung
    • Durchführung von Besichtigungen und Bautenstandskontrollen
  • Neue Forbearance-Anforderungen mit Auswirkungen u. a. auf die Frühwarnprozesse:
    • Schnittstellen zum Meldewesen (Datenkonsistenz!)
  • Inwieweit können Prozesserleichterungen/Öffnungsklauseln weiterhin Berücksichtigung finden?
  • Anforderung einer institutsindividuellen MaRisk-Umsetzung gemäß Struktur, Intensität und Risikogehalt des Kreditgeschäfts:
    • Konkrete Tipps für die Umsetzung, Qualitätssicherung und Prüfung der neuen Vorgaben mit praktischen Beispielen zur Umsetzung
    • „PaaR-Prüfungen“ seitens der Bankenaufsicht

Preis
€ 500,–

Dozent
Thomas Wuschek, Rechtsanwalt, M.B.A., SanExpert-Rechtsanwalt

Kontakt

Hannelore Schoen

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Kirsten Klapheck

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